Heute spreche ich über S*xualität – zum allerersten Mal ganz bewusst und öffentlich.
Letztes Jahr habe ich die Ausbildung zur S*xualberatung gemacht. Vielleicht hast du das mitbekommen. 250 Stunden Ausbildung, weil mir das Thema S*xualität wirklich am Herzen liegt.
Warum? Weil S*xualität in unserer Gesellschaft ein Tabuthema ist. Ein sehr großes sogar.
Wir sprechen nahezu gar nicht darüber. Es ist ein größeres Tabuthema als der Tod oder auch als Geld. Und aus meiner Sicht gehört das geändert. Denn S*xualität ist ein wesentlicher, ein wichtiger Teil unserer Lebensfreude.
Für mich ist Lebensfreude wie ein großer Blumenstrauß. Er besteht aus ganz unterschiedlichen Facetten: der Arbeit, der Freizeit, der Familie, Freund:innen – und auch der S*xualität.
Genau diese Facette wird in unserer Gesellschaft sehr stark vernachlässigt, unter den Teppich gekehrt.
Und darüber möchte ich sprechen.
Ich möchte über das Thema S*xualität sprechen. Nicht nur in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, sondern auch beruflich. Ich möchte dich begleiten, wenn du Themen oder Herausforderungen rund um deine S*xualität hast. Und ich möchte dir Impulse geben.
Der erste Impuls lautet deshalb ganz klar:
Sprich über das Thema S*xualität.
Wie würdest du deine S*xualität beschreiben?
Wie würdest du deine Wünsche im Bereich der S*xualität äußern?
Mit welchen Personen sprichst du aktuell bereits über dieses Thema?
Gibt es Menschen in deinem Leben, die wissen, wie du lebst, was du tust – oder auch, was du nicht tust?
Zur S*xualität gehört genauso auch das Thema As*xualität. Also die bewusste Entscheidung, keine s*xuellen Aktivitäten zu leben. Auch das ist S*xualität.
Es geht um bewusste Entscheidungen.
Und genau darum geht es generell in meinen Coachings: sich bewusst für oder gegen etwas zu entscheiden. Herauszufinden, was es wirklich ist, was du willst – statt einfach nur zu funktionieren, zu rennen, zu machen, zu tun.
Es geht darum, bewusst innezuhalten. In die Reflexion zu gehen. Reinspüren zu dürfen:
Was brauchst du?
Meine Frage an dich – als erster Impuls zum Thema S*xualität – lautet deshalb:
Was brauchst du in deiner S*xualität, um Freude zu erleben und sie genießen zu können?
In diesem Sinne wünsche ich dir eine wundervolle Woche.
FAQs
S*xualität ist ein wichtiger Teil unseres Lebens und kann wesentlich zu unserer Lebensfreude beitragen. Wie Arbeit, Freizeit, Familie und Freundschaften gehört auch die S*xualität zu den verschiedenen Facetten unseres Lebens.
2. Warum ist S*xualität in unserer Gesellschaft noch immer ein Tabuthema?
Über S*xualität wird häufig wenig offen gesprochen. Wünsche, Bedürfnisse und persönliche Erfahrungen bleiben oft unausgesprochen. Dabei kann ein offener und bewusster Umgang mit S*xualität dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.
3. Warum sollte ich über meine S*xualität sprechen?
Über S*xualität zu sprechen, kann helfen, die eigenen Wünsche und Bedürfnisse besser kennenzulernen und auszudrücken. Es kann außerdem guttun, Menschen im eigenen Umfeld zu haben, mit denen man offen und ohne Scham über S*xualität sprechen kann.
4. Gehört auch As*xualität zum Thema Sexualität?
Ja. Auch As*xualität ist ein Teil der vielfältigen menschlichen S*xualität. Entscheidend ist, die eigene S*xualität bewusst wahrzunehmen und für sich selbst herauszufinden, was sich richtig anfühlt – unabhängig davon, ob man s*xuelle Aktivitäten leben möchte oder nicht.
5. Was kann S*xualberatung bzw. Coaching bei Fragen zur S*xualität bewirken?
S*xualberatung und Coaching können dabei unterstützen, sich mit den eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Vorstellungen auseinanderzusetzen. Ziel kann sein, bewusste Entscheidungen zu treffen und herauszufinden, was man selbst möchte, anstatt nur Erwartungen zu erfüllen oder zu funktionieren.
