Wie muss ich denn aussehen, um über Sexualität sprechen zu dürfen?

Marie Meyer Marktl denkt nach.

„Marie, du siehst so unschuldig aus.“

Diese Zuschreibung habe ich tatsächlich bekommen, als ich begonnen habe, über das Thema Sexualität zu sprechen.

Und meine erste Reaktion war:
Wie muss ich denn aussehen, um über Sexualität sprechen zu dürfen?

Rollenbilder und Schubladen

Es existieren noch immer viele Rollenbilder und Klischees.

Als ich mich „geoutet“ habe – im Sinne von: Ich spreche über Sexualität, weil es mir wichtig ist – habe ich viel positives Feedback bekommen.
Aber auch überraschende Reaktionen wie:

„Das hätte ich dir nie zugetraut.“

Wir Menschen stecken andere sehr schnell in Schubladen.
Je nachdem, wie jemand aussieht oder wirkt.

Das hilft unserem Gehirn, schnell zu funktionieren.
Aber es blendet auch etwas aus:

Vielfalt.

Sexualität hat kein äußeres Erscheinungsbild

Für das Thema Sexualität musst du nicht in Strapsen herumlaufen oder einen tiefen Ausschnitt tragen.

Sexualität ist nicht sichtbar.
Genauso wenig wie Reichtum oder persönliche Lebensrealitäten.

Du kannst einem Menschen nicht ansehen:
wie er oder sie Sexualität lebt
welches Arbeitsleben dahintersteht
welche Wünsche oder Bedürfnisse vorhanden sind

Und trotzdem gibt es gerade beim Thema Sexualität besonders viele Zuschreibungen.

Vielfalt ist erlaubt

Damit möchte ich brechen.

Du musst keine Klischees bedienen.

Sexualität darf sich verändern.
Von Woche zu Woche, von Phase zu Phase.

Du musst sie nicht immer gleich leben.
Du musst gar nichts.

Aber:
Du darfst.

Du darfst:
dich ausprobieren
experimentieren
dich selbst kennenlernen
deinen Wünschen nachgehen

Die entscheidende Frage: Ist es dir wichtig?

Der erste Schritt ist Bewusstsein.

Ist dir Sexualität in deinem Leben wichtig?
Oder ist es dir egal?

Wenn es dir egal ist, ist das völlig in Ordnung.

Wenn du aber merkst:
Da ist Neugier. Da ist ein Interesse. Da kitzelt etwas.

Dann lohnt es sich hinzuschauen.

Was möchtest du eigentlich?

Statt von außen Impulse zu bekommen, geht es darum, nach innen zu schauen.

Was interessiert dich wirklich?
Was würdest du gerne ausprobieren?
Welcher Wunsch ist vielleicht schon länger da?

Und vielleicht gibt es eine kleine Sache, die du dir diese Woche erfüllen möchtest.

Sexualität beginnt früher, als du denkst

Sexualität beginnt nicht erst bei sexuellen Handlungen.

Sie beginnt bei deinem Körpergefühl.
Bei deinem Wohlgefühl im eigenen Körper.

Wie fühlst du dich in deinem Körper?
Wie wohl fühlst du dich?

Vielleicht ist es:
eine bewusste Berührung
ein Moment des Eincremens
ein achtsames Innehalten
ein Gefühl von Nähe zu dir selbst

Auch das ist Teil von Sexualität.

Zurück zu dir selbst

Es geht nicht um Checklisten von außen.

Es geht nicht darum, was „man“ tun sollte.

Es geht darum, dich zu fragen:

Was wünsche ich mir für meine Sexualität?
Worüber würde ich mich diese Woche freuen?

Dein Impuls für diese Woche

Nimm dir einen Moment.

Spür in dich hinein.

Und beantworte dir ehrlich diese eine Frage:

Was würde ich mir für meine Sexualität wünschen?

Wenn du Unterstützung brauchst, vereinbare dir gern ein kostenloses 30 Min Erstgespräch mit mir.

Alles Liebe deine

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