Als mein Körper „Nein“ gesagt hat

Zeitmanagement: Marie Meyer Marktl schaut müde auf ihr Handy.

In meiner ersten Arbeitsstelle verlor ich viele Haare.
Ich schwitzte extrem am ganzen Körper und musste täglich meine Kleidung wechseln, weil sie unangenehm gerochen hat.

Heute kann ich darüber sprechen.
Damals war es mir unglaublich unangenehm.

Ich habe mich gefragt:
Was stimmt mit mir nicht?
Was ist mit meinem Körper los?
Warum verliere ich büschelweise Haare?

Jedes Mal unter der Dusche lagen ganze Büschel in meinen Händen.
Ich habe mich gefragt, ob ich krank bin, ob etwas mit meiner Schilddrüse nicht stimmt.

Natürlich habe ich es medizinisch abklären lassen.

Rückblickend ergibt alles Sinn

Heute verstehe ich, was damals passiert ist.

Oder wie es der Philosoph Søren Kierkegaard so treffend sagt:
„Das Leben kann nur rückwärts verstanden werden, muss aber vorwärts gelebt werden.“

Rückblickend war es klar:
Mein Körper hat mit mir gesprochen.

Ich wollte nur nicht hinhören.

60–70 Stunden. Funktionieren. Durchhalten.

Meine erste Arbeitsstelle war geprägt von enormem Leistungsdruck.

Ich habe 60 bis 70 Stunden pro Woche gearbeitet.
Überstunden waren „freiwillig“ – aber in Wahrheit selbstverständlich.

Einmal hatte ich über 100 Überstunden in einem Monat.

Ich habe funktioniert.
Wie ein Roboter.

Und mein Körper hat immer lauter gesagt:
„Du bist hier falsch.“

Wenn der Körper streikt

Irgendwann ging es so weit, dass mein Körper komplett zugemacht hat.

Ich konnte mich nicht mehr bücken.
Nicht mehr richtig sitzen.
Nicht einmal meine Schuhbänder binden.

Und trotzdem habe ich weitergemacht.

Weil ich überzeugt war:
Der Körper muss funktionieren.

Kopf vs. Körper

Ich habe meinen Kopf immer über alles gestellt.

Der Kopf war für mich das „Wichtige“:
rational, leistungsfähig, kontrollierend.

Gefühle habe ich unterdrückt.
Den Körper habe ich ignoriert.

Heute weiß ich:
Das war ein Trugschluss.

Der Kopf ist ein Instrument.
Der Körper ist ein Instrument.

Körper, Verstand, Intuition und Emotionen formen gemeinsam den ganzheitlichen Blick – und zusammen werden sie zu einem kraftvollen Instrument.

Und die Entscheidungen treffe ich als Ganzes – nicht nur aus dem Kopf heraus.

Die Sprache des Körpers verstehen

Ich bin heute ein großer Fan der Psychosomatik.

Unser Körper ist unglaublich intelligent.
Er sendet uns ständig Signale.

Nur haben viele von uns verlernt, diese wahrzunehmen.

Vielleicht auch, weil wir gesellschaftlich lange gelernt haben, zu funktionieren –
statt zu fühlen.

Raus aus dem Funktionsmodus – rein ins Spüren

Ich glaube, es ist an der Zeit, wieder mehr ins Spüren zu kommen.

Weniger funktionieren.
Mehr wahrnehmen.

Denn unser Körper ist kein Gegner.
Er ist ein wichtiger Teil von uns.

Dein Impuls für diese Woche

Meine Einladung an dich:

Spür in deinen Körper hinein.
Wo meldet er sich gerade?
Und was könnte er dir sagen wollen?

Du möchtest das nicht alleine herausfinden?

Wenn du merkst, dass dich diese Themen beschäftigen und du dir Unterstützung wünschst:

Melde dich gerne für ein kostenloses Erstgespräch.

Gemeinsam schauen wir hin –
damit du wieder mehr in Verbindung mit dir selbst kommst.

Alles Liebe deine

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