S*xualität bewusst gestalten: Ein offenes Gespräch für mehr Lebensfreude

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„Wie peinlich ist denn das?“

Das war die Reaktion meiner Mutter, als ich ihr im Frühling 2025 erzählt habe, dass ich die Ausbildung zur S*xualberaterin mache.

Das Gespräch war spannend.
Meine Mutter ist bald 78 Jahre alt. S*xualität wurde in ihrer Generation definitiv anders gelebt als heute.

Und genau das ist unsere Chance.

S*xualität darf mehr sein als Funktionieren

Ich habe ihr damals gesagt: S*xualität gehört genauso in unser Leben wie alles andere auch. Sie darf ein Teil unseres Lebens sein.

Nicht nur aus dem Funktionieren heraus.
Nicht als Pflicht.
Nicht als Checkliste, die wir – wie in der Arbeit – abhaken.

Sondern als etwas, das wir uns gönnen dürfen.
Das wir genießen dürfen.
Wo wir Freude verspüren dürfen.

Genau deshalb habe ich mich entschieden, in diese Richtung zu gehen.
Weil S*xualität ein Lebensbereich ist, in dem wir raus aus dem Funktionieren und hinein ins Spüren kommen dürfen.

Gesellschaftliche Rollen und erlernte Muster

Gesellschaftlich gibt es sehr klassische Bilder davon, wie S*xualität zu sein hat. In Medien und Filmen wird sie oft standardisiert dargestellt.

Ich selbst bin so aufgewachsen, dass ich S*xualität im Funktionsmodus gelebt habe – fast wie einen Automatismus zur Triebbefriedigung.
Nicht aus dem Herzen heraus.
Nicht mit der Frage: Wie will ich es eigentlich?

Dieses bewusste Gestalten der eigenen S*xualität hat mir lange gefehlt.

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen S*xualität nach wie vor als reine Triebbefriedigung nutzen – vielleicht auch zum Stressabbau. Andere sperren das Thema komplett aus ihrem Leben aus.

Und das ist auch dein gutes Recht.

Aber die Frage darf sein:
Will ich S*xualität bewusst in mein Leben einladen?
Und wenn ja – wie?

Ein Thema, über das kaum gesprochen wird

S*xualität betrifft uns alle.
Und dennoch spricht kaum jemand darüber.

Weder in Familien noch im Freundeskreis.

Ich wurde aufgeklärt. Meine Mutter hat das gut gemacht. Sie hat offen über S*xualität und Menstruation gesprochen. Aber was ausgeklammert wurde, war die Freude. Es ging mehr ums Kinderkriegen als um Lust und Lebendigkeit.

Und genau das erlebe ich heute auch bei meinen Kundinnen und Kunden.

Die bewusste Gestaltung der eigenen S*xualität

Ich durfte bereits erste Menschen in diesem Bereich begleiten. Es geht darum, zu reflektieren:

Wer bin ich eigentlich?
Was will ich wirklich?
Wie möchte ich meine S*xualität leben?

Eine Art s*xuelle Identität zu entwickeln.

Wobei Identität nichts Starres ist. Wir entwickeln uns ständig weiter. Und genauso darf sich auch unsere S*xualität weiterentwickeln.

So wie wir uns im Beruf verändern, uns als Person entwickeln, darf sich auch unsere S*xualität verändern. Sie ist nichts Fixes.

Meine nächsten Schritte

Diesen Monat spreche ich gleich zweimal öffentlich über das Thema S*xualität.

Zum einen freue ich mich auf das Gespräch mit Alexandra Singer im Growth Hub zum Thema „S*x, Lust & Leidenschaft im Business“.

Zum anderen starte ich meine erste S*x-Talk-Reihe von März bis Juni live in Wien. Dort interviewe ich Menschen, die sich intensiv mit S*xualität beschäftigen, die inspirieren und neue Impulse geben wollen. 

Bleib gerne dran für mehr Lebensfreude!

Alles Liebe deine

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