Quiet Quitter? Hol dir Freude ins Arbeitsleben zurück

Life Coach Marie Meyer-Martkl sitzt auf der Couch und liest ein Buch und lächelt. Sie trägt ein weißes Shirt und strahlt Selbstbewusstsein aus, das sie gerne an dich weitergeben möchte. Das Bild wirkt sehr harmonisch, warm und motivierend.

Ein Drittel aller Österreicher und Österreicherinnen sind Quiet Quitter.
Diese Nachricht hat mich sehr schockiert und sehr getroffen.

Ein Drittel will eigentlich nicht mehr arbeiten, tut aber noch weiter – wegen fehlender Perspektiven und fehlender Möglichkeiten. Das ist die innere Kündigung:
Ich tue noch so, als ob. Ich mache irgendwie weiter. Aber eigentlich will ich nicht mehr.

Wo bleibt denn da bitte die Freude im Arbeitsleben?
Die bleibt komplett auf der Strecke. Und das tut mir von Herzen weh.

Wenn Arbeiten nur noch Funktionieren ist

Wenn ein Drittel unserer Gesellschaft nur noch im Funktionsmodus arbeitet, dann haben wir als Gesellschaft ein Problem.
Wir verschwenden enorm viel Energie, Potenzial, Zeit und Geld – für nichts.

Warum solltest du leben, um zu funktionieren, wenn du dein Leben auch in Freude gestalten kannst?
Und ja: Man kann auch Arbeit gestalten.

Arbeit gestalten – ohne sofort alles hinzuwerfen

Ich rede hier nicht von einer sofortigen beruflichen Neuorientierung.
Du kannst auch in deinem aktuellen Job Dinge gestalten.

Gib nicht sofort auf.
Ja, manche Dinge musst du akzeptieren oder hinnehmen – das ist auch eine Frage der Haltung.
Aber such dir bewusst Momente, Aufgaben und Personen, bei denen du merkst:
Da blühe ich wieder auf. Das tut mir gut.

Job Crafting – kleine Stellschrauben mit großer Wirkung

Im Fachjargon nennt man das Job Crafting.
Das bedeutet, einzelne Bereiche deiner Arbeit bewusst anzuschauen und zu fragen:
Wo kann ich etwas gestalten?

Zum Beispiel:

  • Aufgaben dazunehmen oder abgeben
  • Themenbereiche neu erschließen oder weglassen
  • ein neues Projekt starten oder bei einem Projekt mitarbeiten
  • eigene Ideen einbringen und umsetzen
  • Auch der Umfang deiner Arbeit ist gestaltbar:
  • Mehr arbeiten, wenn du im Bore-out steckst
  • Weniger arbeiten, wenn dich die Aufgabenfülle überfordert

Allein an der Tätigkeit gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, dein Arbeitsleben aktiv zu gestalten.

Die sozialen Beziehungen nicht vergessen

Ein wesentlicher Faktor der Arbeit sind die sozialen Beziehungen.
Gestaltest du sie bewusst?

Vielleicht triffst du dich einmal pro Woche – oder sogar täglich – mit Kolleg:innen auf einen Kaffee. Virtuell oder vor Ort. Einfach, um Gespräche zu führen.
Auch das ist Job Crafting.

Jobzufriedenheit statt Exit

Ich habe dir jetzt einige Impulse mitgegeben, um zu reflektieren und dein Arbeitsleben aktiv zu gestalten.
Und ich unterstütze dich sehr, sehr gerne dabei, herauszufinden:

Was brauchst du, um wieder Freude in dein Arbeitsleben zu bekommen?

Es muss nicht sofort der Exit sein.
Es darf auch „einfach“ wieder mehr Jobzufriedenheit sein.

Mein Angebot für dich

Dazu habe ich ein ganz konkretes Angebot entwickelt, mit dem du für dich herausfinden kannst:

Bin ich in meinem Job zufrieden?
An welchen Stellschrauben möchte ich drehen?

Wenn du Interesse daran hast, schreib mir gerne per E-Mail an
marie@fulfillment-in-life.at

Freude gehört ins Arbeitsleben

Was aus meiner Sicht essenziell ist:
Gestalte dein Arbeitsleben.
Hol dir die Freude zurück.

Wir verbringen so viel Zeit in der Arbeit – also darf dort auch Freude sein.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine wundervolle Woche.
Thanks God it’s Monday!


FAQs

1. Was bedeutet innere Kündigung?

Von einer inneren Kündigung spricht man, wenn jemand innerlich bereits mit dem Job abgeschlossen hat, aber weiterhin arbeitet. Nach außen wird die Arbeit noch erledigt, obwohl Motivation, Freude und Verbundenheit mit der Tätigkeit weitgehend verloren gegangen sind.

2. Was kann ich tun, wenn ich in meinem Job keine Freude mehr habe?

Du musst nicht sofort kündigen oder dich beruflich komplett neu orientieren. Oft gibt es auch im bestehenden Job Möglichkeiten, etwas zu verändern. Überlege, welche Aufgaben, Projekte, Arbeitsweisen oder Kontakte dir guttun und wo du selbst Gestaltungsspielraum hast.

3. Was ist Job Crafting?

Job Crafting bedeutet, die eigene Arbeit bewusst mitzugestalten. Das kann beispielsweise bedeuten, Aufgaben dazuzunehmen oder abzugeben, eigene Ideen einzubringen, neue Projekte zu übernehmen oder die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen bewusster zu gestalten. Auch der Umfang der Arbeit kann eine Stellschraube sein.

4. Wie kann ich meine Jobzufriedenheit verbessern?

Ein erster Schritt ist, herauszufinden, was dir in deinem Arbeitsalltag Freude macht und was dich belastet. Anschließend kannst du überlegen, an welchen Stellschrauben du etwas verändern kannst – etwa bei deinen Aufgaben, Projekten, Arbeitszeiten oder sozialen Beziehungen im Job.

5. Muss ich kündigen, wenn ich mit meinem Job unzufrieden bin?

Nein. Unzufriedenheit bedeutet nicht automatisch, dass ein Jobwechsel die einzige Lösung ist. Manchmal lässt sich das Arbeitsleben auch innerhalb des bestehenden Jobs neu gestalten. Bevor du eine weitreichende Entscheidung triffst, kann es hilfreich sein, herauszufinden, was dir konkret fehlt und welche Veränderungen möglich sind.

Alles Liebe deine

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