Ein Drittel aller Österreicher und Österreicherinnen sind Quiet Quitter.
Diese Nachricht hat mich sehr schockiert und sehr getroffen.
Ein Drittel will eigentlich nicht mehr arbeiten, tut aber noch weiter – wegen fehlender Perspektiven und fehlender Möglichkeiten. Das ist die innere Kündigung:
Ich tue noch so, als ob. Ich mache irgendwie weiter. Aber eigentlich will ich nicht mehr.
Wo bleibt denn da bitte die Freude im Arbeitsleben?
Die bleibt komplett auf der Strecke. Und das tut mir von Herzen weh.
Wenn Arbeiten nur noch Funktionieren ist
Wenn ein Drittel unserer Gesellschaft nur noch im Funktionsmodus arbeitet, dann haben wir als Gesellschaft ein Problem.
Wir verschwenden enorm viel Energie, Potenzial, Zeit und Geld – für nichts.
Warum solltest du leben, um zu funktionieren, wenn du dein Leben auch in Freude gestalten kannst?
Und ja: Man kann auch Arbeit gestalten.
Arbeit gestalten – ohne sofort alles hinzuwerfen
Ich rede hier nicht von einer sofortigen beruflichen Neuorientierung.
Du kannst auch in deinem aktuellen Job Dinge gestalten.
Gib nicht sofort auf.
Ja, manche Dinge musst du akzeptieren oder hinnehmen – das ist auch eine Frage der Haltung.
Aber such dir bewusst Momente, Aufgaben und Personen, bei denen du merkst:
Da blühe ich wieder auf. Das tut mir gut.
Job Crafting – kleine Stellschrauben mit großer Wirkung
Im Fachjargon nennt man das Job Crafting.
Das bedeutet, einzelne Bereiche deiner Arbeit bewusst anzuschauen und zu fragen:
Wo kann ich etwas gestalten?
Zum Beispiel:
- Aufgaben dazunehmen oder abgeben
- Themenbereiche neu erschließen oder weglassen
- ein neues Projekt starten oder bei einem Projekt mitarbeiten
- eigene Ideen einbringen und umsetzen
- Auch der Umfang deiner Arbeit ist gestaltbar:
- Mehr arbeiten, wenn du im Bore-out steckst
- Weniger arbeiten, wenn dich die Aufgabenfülle überfordert
Allein an der Tätigkeit gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, dein Arbeitsleben aktiv zu gestalten.
Die sozialen Beziehungen nicht vergessen
Ein wesentlicher Faktor der Arbeit sind die sozialen Beziehungen.
Gestaltest du sie bewusst?
Vielleicht triffst du dich einmal pro Woche – oder sogar täglich – mit Kolleg:innen auf einen Kaffee. Virtuell oder vor Ort. Einfach, um Gespräche zu führen.
Auch das ist Job Crafting.
Jobzufriedenheit statt Exit
Ich habe dir jetzt einige Impulse mitgegeben, um zu reflektieren und dein Arbeitsleben aktiv zu gestalten.
Und ich unterstütze dich sehr, sehr gerne dabei, herauszufinden:
Was brauchst du, um wieder Freude in dein Arbeitsleben zu bekommen?
Es muss nicht sofort der Exit sein.
Es darf auch „einfach“ wieder mehr Jobzufriedenheit sein.
Mein Angebot für dich
Dazu habe ich ein ganz konkretes Angebot entwickelt, mit dem du für dich herausfinden kannst:
Bin ich in meinem Job zufrieden?
An welchen Stellschrauben möchte ich drehen?
Wenn du Interesse daran hast, schreib mir gerne per E-Mail an
marie@fulfillment-in-life.at
Freude gehört ins Arbeitsleben
Was aus meiner Sicht essenziell ist:
Gestalte dein Arbeitsleben.
Hol dir die Freude zurück.
Wir verbringen so viel Zeit in der Arbeit – also darf dort auch Freude sein.
In diesem Sinne wünsche ich dir eine wundervolle Woche.
Thanks God it’s Monday!
